Trainingsweekend Gossau 2009

Wie letztes Jahr versammelten wir uns wieder um 7:30 Uhr vor der Doppelturnhalle in Elsau, um nach Gossau SG ins Trainingsweekend zu fahren. Nicht alle waren pünktlich. Einer verschlief und wurde durch den Anruf von Nadine geweckt. Ein Anderer dachte, wir treffen uns erst um 8:00 Uhr. So fuhren einige gut gelaunt los, während die Anderen auf die Verspäteten warteten. Luc vergass seine Mappe auf seinem Autodach und fuhr ab, sodass Chrigel und Fätze die wichtigen Turnfestunterlagen, das Programm für das Wochenende etc. Ausfahrt Elsau auf der Höhe des Friedhofs einsammeln durften.
Schlussendlich kamen alle gut bei der Turnhalle in Gossau an. Alle Blätter waren gerettet und wir warteten auf den Hallenschlüssel. Kaum waren alle umgezogen, begann Fätze mit dem Einlaufen. Danach verfolgten wir streng den Zeitplan. Zuerst begaben wir uns zur Weitsprunganlage, wo Mäke die Leitung übernahm. Nach einer kurzen Pause ging es weiter mit Kugelstossen bei Üse und Sprintübungen mit Luc. Danach hatten wir uns die Mittagspause reichlich verdient und alle vertilgten ihren mitgebrachten Lunch. Einige ruhten sich an der Sonne aus, andere machten es sich in der Halle für ein kleines Mittagsschläfchen gemütlich und die ganz sportlichen unter uns spielten Fussball. Mehr oder weniger ausgeruht ging es nach dem Mittag weiter mit einem Einlaufen von Nadine, danach stand Hochsprung bei Üse auf dem Programm. Nach einigen Speerwurfübungen und einem mehr oder weniger kleinen Intervall spielten wir noch einmal Fussball. Simone machte ein Auslaufen und Dehnübungen gegen den Muskelkater (was meiner Meinung nach nichts genützt hat), danach ging es ab unter die Dusche, auf die sich alle schon den ganzen Tag gefreut hatten.
Mit dem Badezeug unter dem Arm machten sich die meisten frisch geduscht und bester Laune auf in Richtung Säntispark, doch manche traten bereits wieder die Heimreise an. Den Znacht genossen wir im Migrosrestaurant im Säntispark und alle waren zufrieden und ausnahmsweise mal ruhig während dem Essen. Danach durften die, welche ihr Badezeug nicht zu Hause vergessen hatten oder sonst verhindert waren, endlich baden gehen. Die einen machten die neue Rutschbahn unsicher, die anderen relaxten in den verschiedenen Bädern. Doch auch dieser Spass hatte irgendwann ein Ende und so ging es, noch erschöpfter als zuvor, zurück in die Halle.
Dort angekommen liessen es sich die Männer nicht nehmen, noch etwas trinken zu gehen und so blieben die Frauen alleine zurück. Irgendwann sahen wir ein, dass morgen noch einmal ein strenger Tag sein würde und schliefen. Auch die Männer kamen etwas später zurück und so kehrte überall Ruhe ein.
Am Sonntagmorgen wurden wir um 8:00 Uhr von Luc geweckt. Mehr oder weniger fit zogen wir uns um und machten uns auf ins Restaurant Apropos, das schon letztes Jahr unser Stammlokal gewesen war. Nach dem feinen Frühstück kehrten wir zur Halle zurück, wo bereits die restlichen, frisch angereisten Gymnastikleute auf uns warteten. Heute stand nur Gymnastik auf dem Programm und unsere Leiterin Sonja hatte sich so einiges für den Tag vorgenommen. Nach einem kurzen Einlaufen von Luc ging es auch schon ans feilen und korrigieren. Trotz starkem Muskelkater und wenig Platz in der Halle gaben sich alle Mühe, die Anweisungen von Simone und Sonja gut umzusetzen.
Am Mittag fuhren wir (mit Steffis Partymobil) wieder ins Apropos, wo wir mit feinem Essen verköstigt wurden. Gestärkt vom Zmittag ging es am Nachmittag wieder an die Gymnastik, dieses Mal draussen bei herrlichem Wetter. Sonja und Simone schliffen weiter an den Ausführungen und gegen Abend sah man deutlich den Unterschied im Vergleich zum Morgen. Nach der Gymnastik gab es noch ein kleines Auslaufen und dehnen, danach war zusammenpacken, duschen und aufräumen angesagt, bevor wir müde, erschöpft und zum Teil mit Muskelkater die Heimreise antraten.
Es war wieder einmal ein tolles, anstrengendes und lehrreiches Trainingsweekend, vielen Dank an alle, die es organisiert haben und so viel Zeit investierten.